August 2014 archive

#Feuer in #MevlanaMoschee war #Anschlag

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Lange wurde gerätselt, jetzt ist gewiss:
Das Feuer in der Mevlana-Moschee in Kreuzberg ist nach den Ermittlungen der Polizei vorsätzlich gelegt worden.

Der Brand in der Kreuzberger Mevlana-Moschee ist nach Einschätzung der Ermittler auf einen Anschlag zurückzuführen. „Wir können jetzt ausschließen, dass es sich um einen technischen Defekt handelte,“ sagte Polizeipräsident Klaus Kandt am Dienstag, nachdem er gemeinsam mit Innensenator Frank #Henkel #CDU die Moschee besucht hatte. Auch Fahrlässigkeit sei auszuschließen. „Wir gehen jetzt von einer Vorsatztat aus.“
Politiker setzten Zeichen der #Solidarität
Wie berichtet, war in einem noch nicht fertiggestellten Anbau der Moschee in der Skalitzer Straße in der Nacht zum 12. August ein Feuer ausgebrochen.

Die Flammen verrußten auch die Fassade der Moschee. Am Sonnabend hatte bereits SPD-Chef und Vizekanzler #SigmarGabriel den Tatort besucht und von einem „Attentat“ gesprochen. Auch Henkel wollte mit seinem Besuch, wie er sagte, „ein Zeichen der #Solidarität“ setzen. „Wenn in #Deutschland #Gotteshäuser #brennen, reicht es nicht, wenn die Gesellschaft nur Anteil nimmt,“ sagte der Senator. „Die Gesellschaft und die Politiker müssen Zeichen setzen, dass solche Taten nicht hingenommen werden dürfen.“ Die Polizei werde alles in ihrer Macht stehende tun, um den Fall aufzuklären. Staatsschutz und Brandexperten ermitteln dabei gemeinsam.

„Für uns stand das seit der ersten Minute fest“
„Wir sind froh, dass das, was für uns seit der ersten Minute feststand, jetzt auch für die Ermittler feststeht,“ sagte #MustafaÖzdemir, der die #IslamischeFöderation in politischen und rechtlichen Angelegenheiten berät. Dass jetzt der Innensenator die Moschee besucht habe, sei angemessen. „Das gehört sich so, aber das ist nichts Besonderes.“ Man hätte sich aber gefreut, wenn er noch früher gekommen wäre. Vor dem Rundgang hatten sich #Henkel und #Kandt unter Ausschluss der #Presse zu einem Gespräch mit Vertretern der Moschee und der Islamischen Föderation getroffen.

Quelle: der #Tagesspiegel | von Milena Menzemer
Foto: dpa

Weltweiter Internetphänomen

bucket

Weltweiter Internetphänomen-
„ALS Ice bucket challenge“

Wer in den letzten Tagen im Netz surft, dürfte die Ice bucket challenge (auf deutsch: Eis-Eimer-Herausforderung) bereits mitbekommen haben.
Vor laufender Kamera wird ein Eimer Eiswasser über den Kopf geschüttelt. Für viele ein verrückter Sommertrend.
Der Hintergrund dieser Challenge ist jedoch sehr ernst:
Die Kampagne soll auf die Nervenkrankheit Amytrophe Laterals (kurz ALS) aufmerksam machen und Spendengelder für deren Erforschung generieren.
Die Aktion an sich ist sehr erfolgreich. Bereits mehr als 50 Millionen Dollar nahm die ALS Association schon ein.
Für viele Non-Organisationen ist die ICE bucket challenge ein Vorbild für das künftige Werben ihrer Organisation.
Die Menschen nehmen teil, informieren sich und spenden. Doch
Kritiker sehen die Challenge immer mehr als ein verwässertes Internetphänomen, ohne dass noch großartig auf die Krankheit aufmerksam gemacht wird, sondern von vielen nur ausgenutzt wird, um sich selber in Szene zu setzen.
Angesichts der Tatsache, was für Kriege und andere Katastrophen auf der Welt vorzufinden sind, könnten auch an andere Hilfsbedürftige gespendet werden.

Memleketim Magazin

Neuer Trend erobert die Modewelt

salman
Das gab es bis jetzt noch nie- Designerkleidung für bedeckte Frauen.
Seit kurzem haben junge, bedeckte muslimische Frauen ihre Leidenschaft
zur Mode entdeckt und starten als Designer durch. Ihre neue Mode und
ihren Stil präsentieren sie durch soziale Plattformen. Sie erreichen
damit ein weites Publikum und haben die Möglichkeit mit ihren
Kombinationsmöglichkeiten zu inspirieren. Außerdem sorgen die
Designerinnen dafür, dass man immer auf dem neuesten Stand
ihrer Kollektion ist. Es ist nicht einfach sich als Designerin einen
Namen zu machen, denn die Konkurrenz im neuen Trend ist groß.
Gönül Kolat, die bekannteste bedeckte Designer der Türkei, ist die
Erste, die mit diesem Trend angefangen hat. Als sie noch keiner
kannte, hat sie ihre selbst entworfene Kleidung über ihren Blog mit
der Welt geteilt. Jetzt hat sie hat aus ihrem Namen eine Marke
gemacht und verschickt ihre Kleidung weltweit.
In der Türkei und mittlerweile auch in Europa sind die Designeroutfits
begehrter als man vielleicht annehmen würde. Insbesondere junge
bedeckte Muslime fühlen sich von der Designerkleidung angezogen.
Doch was macht die Designerkleidung so attraktiv?
Einige finden, das der Trend der Designer „modischer“ ist, andere
fühlen sich einzigartig, wenn sie etwas tragen, was nicht jeder hat.
Für Modeexperten steht fest. Die Designerkleidung entspricht den
Vorstellungen der jungen muslimischen Generation und widerspiegelt
ihren Stil. Und das hat bis jetzt gefehlt.
Aber nicht nur für bedeckte Muslime ist der neue Modetrend total angesagt. Selbst Designer, die
herkömmlich nicht für bedeckte Muslime kreieren, entwerfen Kleidungsstücke und sogar
Kollektionen für Bedeckte.
Es scheint als hätte man eine Nische in der Modewelt entdeckt. Wir dürfen weiterhin gespannt
sein, was sich in der Modewelt verändert.
Sümeyra Salman

Brand in der Mevlana Moschee

brand_mevlana_moschee_12.08.14

Gestern am 11. August 2014 ist in der Mevlana Moschee in Berlin – Kreuzberg ein Brand entstanden. Der Brandherd liegt im Erdgeschoss in der baulichen Erweiterung der Moschee. Es ist ein sehr hoher Sachschaden entstanden, der einen Teilabriss der Moschee erfordern kann. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und kann einen islamfeindlichen Brandanschlag nicht ausschließen.